photo. works


zerrissen | torn - photo.project

Homeless people have been torn out of their normal lives at some point. The step to do this may be short. Life gets cracks that steadily grow if they cannot be healed. The lives of the homeless are tough and involve constant wandering. Many live in isolation or start fragile special-purpose communities to protect themselves. Hardly anything of what they once knew and loved is left. They live behind a wall or curtain. They start to hide. Women in particular try to cover up their homelessness. In this series, I work on these aspects of covering up, hiding, semi-transparency and a perspective that is out of balance.

 

Obdachlose Menschen wurden irgendwann aus ihrem gewohnten Leben gerissen. Der Schritt hierzu ist möglicherweise kurz. Das Leben bekommt Risse, die sich stetig vergrößern, wenn sie nicht gekittet werden können. Das Leben der Obdachlosen ist hart und mit ständigem Herumwandern verbunden. Viele leben isoliert oder begeben sich zu ihrem Schutz in äußerst fragile Zweckgemeinschaften. Kaum etwas von dem, was sie einmal kannten und liebten, ist übrig geblieben. Sie leben hinter einer Mauer oder einem Vorhang. Sie beginnen sich zu verstecken. Insbesondere die Frauen versuchen, ihre Obdachlosigkeit zu verschleiern. Diese Aspekte des Verschleierns, Versteckens, der Halbtransparenz und aus der Balance gebrachte Perspektive verarbeite ich in dieser Serie.

 

dafür - dagegen | pros - cons

series, 8p, 20 x 20 cm, 2018

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photo Installation, 2017